WHY CIVIL RESISTANCE WORKS

 

03.02.2014 Beginn 19.30 Uhr
Zum Auftakt des Themas Protest / Intervention, um das sich im und um das Grandhotel im kommenden Jahres im Rahmen der Grandhotel Peaceconference einiges drehen wird, zeigen wir den Kinofilm „Everyday Rebellion“ von den Riahi Brothers. Sie zeigen die Macht des gewaltlosen Widerstands auf, sowie neue Formen des zivilen Ungehorsams, welche sich auf einer globalen Ebene treffen. Bewegungen wie Occupy oder Umstürze wie bei der Arabellion werden miteinander verglichen und Parallelen gezogen.

04.02.2014 Beginn 13 Uhr

Nach der Auftaktveranstaltung am Vortag gehts in den Theoretisch/Praktischen Diskurs. Wie funktioniert gewaltloser Protest? Warum ist er erfolgreicher als gewaltvoller Protest? Und eine wichtige Frage soll erörtert werden: Gibt es Möglichkeiten die Proteste auf globale Ebene zu bringen? Gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Konfliktforschung, Friedens- und Konfliktforschungs Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Weller, Dozent Michael Ernst-Heidenreich, Menschen aus unserem Haus und dir wird versucht Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten. Als Grundlage dient die These welche Erica Chenoweth in ihrem Buch „WHY CIVIL RESISTANCE WORKS“ aufgestellt hat: zivile, friedliche Proteste sind doppelt so erfolgreich als gewaltvolle Proteste!
Um Anmeldung wird gebeten: project (ät) grandhotel-cosmopolis.org

Am 05.02.2014 Beginn 15.30 Uhr

Am dritten Tag gibt es eine Skype Konferenz mit der renommierten amerikanische Politikwissenschaftlerin Dr. Erica Chenoweth Ph.D von der University of Denver. Sie schrieb den Bestseller „Why Civil Restistance Works“ und wurde 2013 unter die 100 wichtigsten globalen Köpfe gewählt. Sie wird mit den Ergebnissen und Fragen konfrontiert, welche am Vortag erarbeitet wurden.
Um Anmeldung wird gebeten : project (ät) grandhotel-cosmopolis.org

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung statt

Brechtfestival: Beginn 19.30 Uhr

Am Abend rundet der syrischen Menschenrechsaktivist Amer Matar die Veranstaltungsreihe mit einer Lesung ab
Er erzählt von seinen Erlebnissen in Syrien, sowie im Exil
2011 wurde er wegen seiner journalistischen Arbeiten zweimal vom syrischen Geheimdienst festgenommen, verhört und gefoltert. Ihm wurde vorgeworfen, falsche Nachrichten zu verbreiten und damit die Moral der Nation anzugreifen. 2012 konnte er mithilfe der Heinrich-Böll-Stiftung aus Syrien fliehen. In seinen Texten setzt er sich mit den jüngsten Ereignissen in Syrien auseinander und reflektiert auf emotionale Weise seine Rolle als Exil-Journalist. In deutscher Übersetzung erschienen seine Texte in den Anthologien Syrien.
Als musikalische Abrundung wird der renommierte und für seine einfühlsamme Musik bekannte afghanische Musiker Farhad Sidiqi mit Band sein Können zeigen.

Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes und der Robert-Bosch-Stiftung