Grand H.arts :: Kunstprojekte


music is the healing force of the universe // Idris Ackamoor & the pyramids 26.07 - 29.07.2017

Foto : Christian Menkel

Seit Menschengedenken wurde Musik als eine gemeinschaftsstiftende, heilende und zeremonielle schöpferische Kraft eingesetzt. Musik erzählt und trägt die Geschichten sowie das Wissen einer Gemeinschaft weiter. Ursprünglich existierte kaum eine Grenze zwischen Zuschauer und Performer. Das Publikum war Performer und der Performer das Publikum. Heute gibt es Konzerthallen, Clubs und Kunsträume. Sie trennen zwischen den Zuschauer*innen und den Künstler*innen auf der Bühne. Dadurch kann eine unpersönliche und ausschließende Atmosphäre entstehen. Music is the Healing Force of the Universe Community Workshop ließ die Unterschiede zwischen Publikum, Musiker*innen und Nicht-Musiker*innen, Profi und Nicht-Profi verschwimmen und erforschte neue und ungewöhnliche Möglichkeiten des Performens.

Als Fundament für den Workshop dienten Kompositionen von Idris Ackamoor & The Pyramids. Der offene Workshop gipfelte in einer gemeinsamen Straßen-Performance, die vom Taubenschlag zum Annahof zog und dort den Beginn des Festivals der Kulturen einläutete. Ein Workshop in englischer, vor allem jedoch in musikalischer Sprache.

Am darauffolgenden Abend stand dann die Community des Healing Force Orchestra mit Idris Ackamoor & the Pyramids beim Festival der Kulturen mit einer kosmopolitischen, abwechslungsreichen und lebendigen Performance auf der Bühne.

In Kooperation mit dem Friedensbüro und dem Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt — culturalodyssey.org


»Die Zukunft ist schon da, sie ist nur ungleichmäßig verteilt.«
-- DJ Spooky

THEATERFESTIVAL // IN GOTTES NAMEN 23. - 25.6.2017

In geführten Rundgängen im Theater Augsburg zum Thema „Söldner/ Innere und Äußere Sicherheit“ präsentierten Vertreter der Freien Szene Augsburg und Experten der Kultur- und Politikwissenschaft in einzelnen Stationen und Performances, Impulse zu Themen religiöser Auseinandersetzungen in der Vergangenheit und heute sowie konfessioneller Vielfalt.

ARTIST IN RESIDENCE // EXORZISMUS – DEKONSTRUKTION VON BESESSENHEITEN

Eine Installation mit performativen Elementen zu persönlichen “Délivrances” (Befreiungen).

Die Austreibung kolonisierter Geisteszustände und das Hinausbeschwören von Kontrollmechanismen zur Überschreitung psychischer, sozialer und geografischer Grenzen.

Angelehnt an den Afrofuturismus, zeigten die Artists in Residence des Grandhotel Cosmopolis Lydia Schellhammer und Christ Mukenge in Zusammenarbeit mit dem Theter Kollektiv, eine Auseinandersetzung mit dem (eigenen) euro-zentristischen Weltbild.

 

THE GRANDHOTEL COSMOPOLICE

Zum Stationenweg im Stadttheater Augsburg, bei dem das Grandhotel Cosmopolis auch mit einer weiteren Performancegruppe vertreten war, wurde das obere Foyer des Theaters mit Elementen des Grandhotel Projekts zur Bar mit Servicepersonal in Polizeiuniform umgebaut.

Die Kollektive der Lobbybar und der Grand Cuisine empfingen zusammen mit einem kosmopolitischen Polizeiaufgebot die Theaterbesucher.


FACE TO FACE // 31.1.-2.2 and 27.-29.3.2017

framework program for the exhibition „Fear of the Unknown“  in cooperation with Goethe-Institut Praha

a collective collaboratory at the foyer of NTK gallery, Prague: cooperative cooking, beauty salon, music, editorial office of „le grand magazine“, discussion about the social responsibility of art, cosmopolitical workshops, interventions, experiences
program in Czech, German, English and Nonverbal language

Program


Ortswechsel // 10.07 - 08.08.2016

Fernab statischer Institutionen erweitern wir das Recht auf Mitgestaltung auf Orte des alltäglichen Lebens.

Kein Theater, kein Rathaus, keine Ausländerbehörde. Übriggebliebene Orte, (noch) nicht verwertete Orte, Möglichkeitsräume für andere Begegnungen, als die gewohnten.Ein undefiniertes Objekt wird zur Bühne eines öffentlichen Dialogs. Was ist das hier?

Kinder, Nachbarn, Beschäftigte und Gelangweilte, Gestaltendete. Vermittlerinnen und Bürgende: Wie wollen wir in dieser Stadt heute und zukünftig zusammenleben?

Wir fragen nach kollektiven Wünschen, forschen zu überörtlichen Unsicherheiten. Ohne Plan, in radikaler Offenheit. Ein paar Methoden im Gepäck, wagen wir einen Ortswechsel, improvisieren wir einen Treffpunkt.

Zum Ortswechsel


Eine Einstellung - Zeitsichtpreis 2015

Mit Verleihung des Kunstpreises »Zeitsicht« an die soziale Plastik Grandhotel Cosmopolis, eröffnete Katharina Sieverding zusammen mit Johannes Stüttgen, am 12. Dezember 2015 die Ausstellung „Eine Einstellung“. Bis zum 06.01.2016 war die neue Galerie im Höhmannhaus Plattform für den Organismus aus dem Springergäßchen 5.  Gestiftet wurde der Preis von der Firma Hauser Consulting, um für die »wichtigen Impulse« der Kunst und dem »künstlerischen Arbeitsprozess«, ein Zeichen zu setzen.


»In allem Üben, Spielen, Arbeiten, ja in allem Tun überhaupt und auch in Naturvorgängen, wenn sie gesund sind, gibt es dieses fließende, freiwillige Strömen oder Wachsen, dem eine völlig andere Qualität innewohnt als dem sogenannt Richtigen, Normalen oder sonst üblich Genügenden.«
-- Pär Ahlbom

Grandhotel Cosmopolis Peace Conference 2015 / 26.7.– 8.8.15

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»Was tun wir, wenn die eigentliche Tyrannei vorbei ist, mit den Folgen der Tyrannei, die im Land, in der Seele, in den sexuellen Beziehungen und im Körper der menschen bleiben?«
-- Ariel Dorfmann 1997

überWunden

„überWunden“ war eine Veranstaltungsreihe des Grandhotel Cosmopolis, um  die traumatisierenden Auswirkungen von Vertreibung, Flucht und Krieg auf das Individuum und die Gesellschaft über Generationen hinweg und Möglichkeiten der Genesung zu behandeln.


»Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres sehen zu können – nicht dank eigener Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt. «
-- Bernhard von Chartres

Standing on the shoulders of giants parcours / 26.7.14

Veranstaltung des Grandhotels Cosmopolis mit Mitwirkenden des Ensembles des Theaters Augsburgs in Kooperation mit dem Projektbüro für Frieden und Interkultur der Stadt Augsburg im Rahmenprogramm Augsburger Hohes Friedensfest.

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ARTIST IN RESIDENCE// Frauke denkt über die soziale Plastik nach

On est sûr et certain: Le secret du Grandhotel c’est que à la base chaqu’un est bienvenue, juste comme la personne est. Tout le monde est égal. Après il faut avoir du réspect et interêt envers l’autre et l’idée de la Plastique Sociale. Les outils sont attention, de la bonne communication, responsabilité, créativité et il faut se rappeller toujours que l’univers de l’autre – ce n’est pas le mien, donc il me manque l’expérience et le contexte qui me permettrais à comprendre les motifs de l’autre.
(5/30/14 / Langweid – extrait d’une conversation avec Kadiatou et Abdoulaye)

Wir sind uns einig: Das Geheimnis des Grandhotels ist, dass jeder willkommen ist – mit allem was die Person mitbringt. Alle sind gleich. Hinzu kommt der Respekt und das Interesse für einander und die Auseinandersetzung mit der Sozialen Plastik. Unsere Werkzeuge sind Aufmerksamkeit, gute Kommunikation, Verantwortung für einander, Kreativität und Kunst.
Ich muss mich immer daran erinnern, dass die Welt des Anderen nicht meine ist. Mir fehlen Erfahrung und Kontext, die mich die Motive des Anderen verstehen lassen würden.
(30.05.14 / Langweid – Auszug aus einem Gespräch mit Kadiatou und Abdoulaye)

 

Frauke Frech


Performancekünstlerin, lebt und arbeitet im Rahmen des Langzeitprojekts »Mein ganz privates Deutschland« im Grandhotel
im Sommer 2014.

www.fraukefrech.de

 

Wir »proben« die ganze Zeit.

Vertrauen haben, sich kennenlernen, sich aufeinander verlassen können Differenzen, erklären, Annäherung, auch vom Privaten erzählen

Soziale Plastik: unser Zusammenleben und -wirken und wie wir das gestalten. Verantwortung für sich selbst und die Gruppe übernehmen. Woran und wie wir arbeiten – teilen. Alles was wir teilen, gemeinsam zum sichtbaren Kunstwerk machen. Jeden als wichtigen Teil des Ganzen sehen.


PRO-TEST//Test am 28.07.2013

Eine Veranstaltung des Grandhotels Cosmopolis mit Mitwirkenden des Schauspielensembles des Theaters Augsburgs in Kooperation mit dem Projektbüro für Frieden und Interkultur der Stadt Augsburg im Rahmenprogramm Augsburger Hohes Friedensfest.

Internationales Sommertheater von 18 Balkonen / Eine Informations-Zirkus-Groteske / Eine Übung zum gehaltvollen Neinsagen /Grenzen ziehen und sie verlachen Konzept: Judith Bohle, Barbara Bily, Tobias Vogt und Georg Heber. Mit: Sarah Bonitz, Lea Sophie Salfeld, Ingrid Hutter, Tjark Bernau, Florian Innerebener, Ulrich Rechenbach, Toomas Täht, Tilmann Böttcher, Lena Gätjens, Mehmet Ali Yücel, Marlene Hahn, Ute Fiedler, Anton Koelbl, Anton Schneider und anderen.


Freiheit sein

September 2013 / Adi B. bei der Arbeit für »Intolleranza«, Leitung Ludger Engels, Stadttheater Augsburg

 

Adi B.
Nicht anerkannter Künstler in Afghanistan
Nicht anerkannter Künstler beim Job Center Augsburg
Anerkannter Künstler im Grandhotel Cosmopolis

Gast Freund Schafft

September 2013 / »Gast Freund Schafft«, Installation für »Intolleranza«

Kontakt Improvisation mit Flüchtlingen für Theaterabonnenten


HammerA(u)ktion am 23.12. 2013

HammerA(u)ktion


Überlebensstrategie Nr. 317 für die prekäre Soziale Plastik.